Phönix-Tagebuch

Hallo an alle Freunde, Mitglieder und Gönner der Tierhilfe Phönix e.V. sowie an alle, die an unserer Tierschutzarbeit interessiert sind.

Wir haben jeden Tag so viele unterschiedliche Dinge für den Verein zu tun und es passiert so viel, dass wir euch hier alle etwas an unserer Arbeit teilhaben lassen.

Hier könnt ihr mitverfolgen, was bei uns so los ist.

Jeden Monat versenken wir die alten Tagesberichte im Archiv. Dort könnt ihr, wenn ihr wollt, nochmal nachlesen, was so passiert ist.
 


 

27.05.2026

Was tun, wenn der Hund klaut?

Weil wir selbst einen erfahrenen "Dieb" zuhause haben und ich jetzt nochmal von jemandem darauf angesprochen wurde, möchte ich mal meine Meinung zu Hunden, die alles klauen, erklären.

Angelo ist eine Mischung aus einem Windhund und einem Jagdhund. Er vereint beide Eigenschaften, für die diese Hunde eigentlich gezüchtet wurden. Hunde mit starkem Sichtreiz und gutem Geruchssinn können besonders schwer bremsbar sein, weil einfach beide Systeme "Feuer" geben. Das bedeutet natürlich nicht, dass man in so einem Fall die Klauerei hinnehmen muss, es bedeutet vielmehr, dass man die Umgebung für den Hund schlauer bauen muss. Manche Hunde können bei offenen Mülleimern einfach nicht widerstehen und manchmal reicht auch der Verdacht, dass sich irgendwo etwas Essbares verstecken könnte, schon aus, ganze Regale leerzuräumen. Da wir als Mensch der schlauere Part sein sollten, empfiehlt es sich, tatsächlich alles so zu gestalten, dass es für den Hund einfach nichts mehr zu finden gibt. Zum Selbstschutz des Tieres kann ein Training mit einem gut passenden Maulkorb helfen. Bitte dabei immer beachten, dass das Tier frei hecheln und gut trinken kann. Eine Maulschlaufe oder Untersuchungsmaulkörbe sind Tierquälerei.

Wir akzeptieren das Klauen von Angelo nicht, aber wir drücken aber auch nichts "hart" durch.

Man muss sich immer vor Augen führen, dass das Klauen an sich ein selbstbelohnendes Verhalten ist, und ein Verbot bei so etwas wenig hilft. Der Hund wird das Verhalten immer wieder zeigen, sobald er die Gelegenheit dazu bekommt. Es handelt sich NICHT um Ungehorsam, sondern um Selbstbelohnung. Der Hund hat gelernt, dass sich das Ausräumen lohnt, weil er fast immer an Essbares kommt. Sinnvoll sind deshalb keine Strafen, sondern die Umgebung so zu sichern, dass der Hund erst gar keinen Erfolg hat.

Also alles Relevante wegräumen, Räume sichern, und keine "Übungsgelegenheiten" lassen, Taschen hoch, Mülleimer in den Schrank oder verschließbaren Deckel drauf, Papierkörbe sichern, Küchenflächen leer halten. Den Hund beim Alleinesein räumlich begrenzen, statt ihm die ganze Wohnung zur Verfügung zu stellen. Vor dem Weggehen den Hund auspowern. Strafen sind sinnlos, weil der Hund seine Belohnung durch das Ausräumen ja schon hatte. Auch "Er MUSS das einfach lernen, weil er das nicht darf!" funktioniert nicht. Wenn der Hund schon gelernt hat, dass Taschen, Mülleimer usw. eine Jackpot-Quelle sind, ist es eher ein Problem der Gelegenheit als des Willens!

Mal ganz ehrlich: Manche Hunde werden nie zu "offene-Küche-offene-Tasche-und-trotzdem-brav-Hunden. Das Ziel ist dann nicht die perfekte Einsicht, sondern ein Alltag, in dem der Hund keinen Zugang mehr zu den Dingen hat, die ihn regelmäßig in Versuchung bringen.

Wir haben vor dem Weggehen eine Sicherheits-Checkliste für die Wohnung. Was muss ich vor dem Verlassen des Hauses sichern, damit Angelo erst gar nicht erfolgreich sein kann? Was kann ich ihm geben, dass er sich damit beschäftigt, wenn ich weg bin?

Wir vergessen auch ab und zu mal etwas - Angelo zeigt uns das dann umgehend! Trotzdem, wir sind schlauer als er und haben bis jetzt immer eine Möglichkeit gefunden, unsere Sachen zu sichern. Damit können wir gut leben und Karotten machen es Angelo leichter, alleine zu bleiben und nicht überall Essbares zu vermuten. Wir lieben Angelo, auch wenn er uns, sobald sich eine Gelegenheit ergibt, hemmungslos beklaut. Wenn wir für die Märkte Hundekekse backen, müssen wir die sogar unter die Decke hängen, um sie vor ihm zu sichern. Trotzdem ist Angelo nur ein Hund mit begrenzter Denkfähigkeit und solange wir aufpassen und schlauer sind, hat er keine Chance. Wir können darüber lachen, wenn er doch mal den Mülleimer erwischt hat... wir bezahlen auch die Tierarztrechnung, wenn er drei Tage Durchfall hat - weil es tatsächlich unsere Schuld ist, wenn wir nicht gut genug aufgepasst haben.

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25.05.2026

Für Otis haben wir zum Glück einen anderen Transport gefunden. Es bleibt bei dem angegebenen Datum, nur werden wir diesesmal - wie schon so oft - den Transporter von Laura nutzen. Wir sind wirklich glücklich, so kurzfristig eine andere Möglichkeit gefunden zu haben und hoffen jetzt, dass auch bei der Abnahme durch den Amtsveterinär alles glatt läuft. Otis ist so ein süßer Hund, in Deutschland findet er sicher ganz schnell ein neues Zuhause. Mit etwas Glück können wir dann auch noch Borneo zu uns holen. Wir wollen positiv bleiben und auch wenn wir jetzt keine Pflegestelle für ihn gefunden haben, keinesfalls aufgeben. Wir bitten euch deshalb, unser Pflegestellengesuch zu teilen,  vielleicht findet sich auf diesem Weg ja so sogar ein neues Zuhause für den lieben Jungen.

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23.05.2026

Familienmitglied oder Wegwerfartikel?

Es ist jedes Mal erschütternd, solche Anrufe zu erhalten. Ein Hund, der sein ganzes Leben in einer Familie verbracht hat, der sie über ein Jahrzehnt lang begleitete, der vermutlich auch geliebt wurde, soll plötzlich "weg" - weil er sich in einer für Hunde völlig normalen Situation absolut typisch verhalten hat. Was hier geschildert wird, ist kein bösartiger oder unberechenbarer Hund, sondern ein 13 Jahre alter Dobermann, der nach dem Verlust eines Rudelmitglieds seine Position mit dem noch verbliebenen Hund neu definiert hat. Rangordnungen unter Hunden verändern sich und wer ursprünglich einmal drei Hunde hatte, sollte wissen, dass nach dem Tod eines Hundes die Rangordnung oft genug neu geklärt werden muss. Dass ein Hund dabei Grenzen setzt, ist kein Ausnahmefall, sondern natürlicher Bestandteil seines Sozialverhaltens. Das sollte jeder Hundehalter wissen und die neue Situation mit Geduld und Führung begleiten. Ein gefährlicher oder bissiger Hund ist etwas völlig anderes!

Was uns in solchen Fällen besonders fassungslos macht, ist nicht nur die vorschnelle Entscheidung, sondern das Fehlen jeglicher Bereitschaft, überhaupt nach Lösungen zu suchen. Wenn man sich tatsächlich um die Kinder sorgen würde, so gäbe es zahlreiche Möglichkeiten, verantwortungsvoll zu handeln. Ein gut angepasster Maulkorb als sofortige Sicherheitsmaßnahme, die klare räumliche Trennung von Hund und Kindern, professionelle Unterstützung durch einen erfahrenen Trainer oder Verhaltensexperten. Vor allem aber: eine gründliche tierärztliche Untersuchung. Ein Hund in diesem Alter kann Schmerzen haben, gesundheitliche Probleme entwickeln oder sich aufgrund körperlicher Veränderungen anders verhalten. All das wird in solchen Momenten nicht einmal in Betracht gezogen. Stattdessen bleibt nur die Forderung: Der Hund muss sofort weg! Weil der Partner das will. Weil die Situation unangenehm ist. Weil man sich nicht damit auseinandersetzen will.

Ein 13 Jahre alter Hund hat kaum noch eine Chance auf Vermittlung. Für ihn ist das Tierheim kein "Neuanfang", sondern ein schmerzhafter Verlust seiner gesamten Welt! Seine Bezugspersonen, sein Zuhause, seine Routine - alles verschwindet von einer Minute auf die andere. Hunde verstehen so etwas nicht, für alte Hunde ist das der Weltuntergang. Sie leiden extrem, verlieren die Orientierung, das Vertrauen und oft auch den Lebenswillen.

Genau das ist der Punkt: Hier wird eine Entscheidung getroffen. Hier wird ein Lebewesen in eine Situation gebracht, die für es existentiell ist - aus Gründen, die mit etwas Verantwortung, Wissen und Bereitschaft zur Auseinandersetzung zumindest hätte geprüft werden können.

Wir als Tierschtzverein können beraten, helfen und begleiten. Aber wir akzeptieren nicht, dass Tiere einfach abgeschoben werden, sobald sie unbequem werden. Ein Hund ist kein Gegenstand, den man entsorgt, wenn es Schwierigkeiten gibt. Er ist ein fühlendes Wesen, das auf uns angewiesen ist - besonders im Alter!

Verantwortung endet nicht, wenn es kompliziert wird. Genau dort beginnt sie!

Der arme Hund war ein Leben lang treu und am Ende wird er einfach aussortiert. Das ist keine Lösung... das ist Versagen auf der ganzen Linie!

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21.05.2026

Nachdem Mickey nun endlich gesund ist und auch Sira sich wieder besser fühlt, haben wir es endlich geschafft, die Paletten mit den Spenden und den restlichen Hundehäusern nach Spanien zu schicken. Mittlerweile sind es drei Paletten voll mit Futter, Hundehütten, Decken, Leckerchen, Mäntelchen und Spielzeugen geworden. Wir hoffen, dass alles noch vor Ende der Woche in der Protectora ankommen wird.

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Nun haben allerdings ein Problem mit dem Transport von Otis. Der liebe Junge war eigentlich für den 05.06. eingeplant, doch jetzt heißt es, dass auf diesem Transport kein Platz mehr frei ist. Wir wussten, dass es schwierig werden könnte, Hunde noch vor dem Juli nach Deutschland zu bekommen - immerhin will jeder seine Tiere noch rechtzeitig aus den Zwingern holen - was jetzt bei unserer Buchung schief gegangen ist, wissen wir nicht. Im Augenblick bemühen wir uns nach Kräften, einen neuen Platz für Otis und Borneo zu bekommen - wobei es für Borneo eng werden dürfte, denn er hat leider noch immer keine Pflegestelle! Wir halten euch auf dem Laufenden!

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20.05.2026

Heute war ein ganz besonderer Tag. Uwe ist mit Alexander nach Eltville gefahren, um eine Trampeltier-Tour zu machen. Alexander ist genauso verrückt nach Tieren wie wir und da bot sich so etwas als sein Geburtstagsgeschenk an. Wir wären kein Tierschutzverein, wenn uns das Wohl der Trampeltiere nicht am Herzen liegen würde und so kamen die beiden Männer auf dem wunderschönen und liebevoll geführten Hof in Eltville an. Kamele, Alpakas, Lamas, Hühner, Hängebauchschweine, Emus und Aras haben auf der Kisselmühle ein tolles Zuhause gefunden und verbringen auf ca. 8 Hektar ein unbeschwertes Leben. Der Hof wird seit 1990 von Frank und Alexandra Messing bewirtschaftet und die beiden bieten diese tollen Trampeltier-Touren an. Ca. 1500 Meter hinter dem Zisterzienserkloster liegt die Mühle in einem kleinen Tal und beheimatet zur Zeit ca. 100 Alpakas, Lamas, Dromedare und Trampeltiere, Bennet-Kängurus, Tinkerpferde und viele weitere Tiere.

Dass es anders ist, auf einem Kamel zu reiten als auf einem Pferd, das wusste Uwe schon, da er vor vielen Jahren schon einmal eine ähnliche Tour gemacht hatte. Für Alexander war es das erstemal auf einem Trampeltier. Fast 800 kg Lebendgewicht schaukelten die beiden Jungs gemütlich durch die südlichen Ausläufer des Taunus.

Ganz erstaunlich finde ich es, dass während eines kleinen Picknicks die Trampeltiere frei grasen durften, sie hatten keine Tendenzen wegzulaufen, obwohl sie sich ab und zu recht weit entfernten. Als es an den Rückweg ging, waren sie wieder zur Stelle. Uwe und Alexander haben viele tolle Bilder gemacht und die Zeit mit den vielen Tieren genossen.

Falls mal jemand von euch ein außergewöhnliches Geburtstagsgeschenk sucht - vielleicht wäre das etwas für euch!? Es werden Lama- und Alpaka-Trekkingtouren angeboten, Kameltrekking genauso wie Tierthearapie mit Kameliden, es gibt einen tollen Hofladen und natürlich einen Online-Shop, in dem man wunderschöne Mützen, Stirnbänder, Plaids, Couchdecken, Pullover, Pollunder, Ponchos, Socken, Stofftiere aus herrlich weicher Alpakawolle kaufen kann. Für diejenigen, die lieber selber stricken wollen, gibt es natürlich auch ein tolles Angebot an Alpaka-Strickwolle.

Für Alexander und Uwe war es ein herrlicher Tag und nachdem ich ja erst in Berlin war, habe ich gerne daheim die Stellung gehalten.

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17.05.2026

Fast alle Vermittlungen klappen reibungslos. Die Adoptanten interessieren sich für einen unserer Glückspilze und besuchen die Hundchen auf der Pflegestelle, wir besuchen die zukünftigen Hundehalter daheim, führen Gespräche und finden heraus, ob Hund und Mensch/Familie zusammenpassen. Wir geben uns viel Mühe und versuchen alles im Vorfeld zu klären, bieten Hilfestellung an und natürlich sind wir für unsere Adoptanten immer erreichbar. Trotz aller Mühe kann es trotzdem passieren, dass eine Vermittlung nicht funktioniert. Das ist zum Glück sehr selten, kommt aber vor. Die Gründe interessieren uns natürlich, denn daraus lernen wir. Grundsätzlich nehmen wir unsere Hunde aber auch ohne Angabe von Gründen wieder zurück. Keiner unserer Hunde muss jemals ins Tierheim oder wird wieder nach Spanien zurückgeschickt!

Inga wurde Anfang Juli 2025 von uns aus der Protectora Villena geholt. Sie war ein Häufchen Elend, das in Spanien keine Chance auf eine Vermittlung hatte. Hier war sie auf einer Pflegestelle, die durchaus Erfahrung mit Terriern hatte, aber auch feststellen musste, dass Inga ihren eigenen Kopf hatte. Grenzen zu setzen war ein Thema, denn Inga suchte ihre Schlupflöcher und stieß bei der Pflegemutter auf Granit. Das war wichtig und richtig, denn sie musste lernen, dass nicht alles nach ihrem kleinen Yorki-Köpfchen ging und schnell gab es die ersten Erfolge. Die kleine Nase war auf einem guten Weg und wir dachten, dass die Zeit für eine Vermittlung gekommen wäre. Eine sehr hundeerfahrene Frau war begeistert von ihr und nach dem Vorgespräch waren wir der Meinung, dass Inga dort gut aufgehoben sein könnte.

Leider stellten sich recht schnell die ersten Probleme ein. Inga diktiere den Tagesablauf und die Frau war überfordert. Sie konnte nicht einmal mehr die Wohnung verlassen, ohne dass Inga in wildes Protestgeschrei ausbrach. Als Inga dann noch die Länge der Spaziergänge bestimmte und meinte, auch Nachts ausgeführt werden zu müssen, gab die Dame auf. Abby hatte sich durchgesetzt und dabei ihr Zuhause verloren. Sie kam nach fast zwei Monaten zu ihrer Pflegestelle zurück und fügte sich hier problemlos wieder ein. Keine Machtspielchen und kein Ausprobieren, was geht und was nicht. Manchmal kann man kaum glauben, wie einfach es doch hätte sein können, wenn die Menschen sich selbst nicht völlig falsch einschätzen würden. Hundeerfahrung heißt leider nicht, mit jedem Hund klarzukommen und manch ein kleines Hunde-Persönchen hat schon ganze Familien das Fürchten gelehrt...

Für unsere kleine Madame hieß es jetzt also, Terrier-erfahrene Menschen zu finden, die es erst gar nicht zu Diskussionen kommen lassen. Ich kann jetzt schon vorwegnehmen, dass Inga ein Traumzuhause bekommen hat und jetzt bei einer Dame lebt, die das kleine Hündchen gesehen und sich direkt in sie verguckt hat. Wenn eine Vermittlung schon einmal schief gegangen ist, wird man sehr vorsichtig. So etwas darf auf keinen Fall nochmal passieren und so haben wir es der Interessentin nicht leicht gemacht. Lange Telefonate waren nötig, um uns zu überzeugen und erst nachdem auch die beiden Damen auf der Pflegestelle ihr GO gegeben hatten, durfte Inga umziehen.

Inga hatte jetzt ein neues Leben und natürlich bekam sie auch einen neuen Namen. Sie heißt jetzt Abby und Abby hat ein Traumzuhause gefunden. Ihre Halterin hat uns einen ganz süßen Bericht über die Anfangszeit und das Zusammenleben mit IHRER ABBY geschickt. Ich habe gefragt, ob ich das veröffentlichen darf und so habt ihr jetzt mal einen Bericht einer Hundehalterin mit all ihren Erfahrungen und Beobachtungen, die eine Vermittlung so mit sich bringt:

"Als ich Abby das erste Mal sah, war es um mich geschehen.

Ein Bild im Internet. Zufällig entdeckt. Keine zwei Wochen später, am 14. November 2024, holte ich sie ab. Für mich war es Liebe auf den ersten Blick.

Für Abby war es etwas ganz anderes.

Für Abby war ich einfach nur wieder ein neuer Mensch.

Ein weiterer Ort.

Ein weiterer Versuch.

Vielleicht ein weiteres „Für immer“, das keines bleiben würde.

Abby kam aus Spanien. Niemand weiss genau, wie ihr erstes Leben aussah, aber man konnte spüren, dass sie früh gelernt hatte, sich nicht zu fest auf irgendetwas zu verlassen. Sie war im Tierheim gross geworden, später auf einem liebevollen Pflegeplatz gelandet, sogar einmal vermittelt worden – und nach sieben Wochen wieder zurückgebracht worden. Wieder derselbe Pflegeplatz. Wieder warten. Wieder hoffen.

Und dann kam ich.

Abby ist ein Yorkshire Terrier, klein, aufmerksam, unfassbar klug – und voller Liebe. Wirklich voller Liebe. Sie liebt Menschen, Hunde, Geräusche, Bewegungen, eigentlich das ganze Leben. Gerade am Anfang hat man deutlich gemerkt, dass sie ein Tierheimhund war. Sie ging zu jedem hin, als würde sie fragen:

„Magst du mich?

Darf ich bleiben?

Bin ich jetzt richtig hier?“

Wenn Besuch kam, war sie sofort da. Fröhlich, offen, fast ein bisschen verzweifelt bemüht, geliebt zu werden. Es war, als hätte sie nie gelernt, dass man bleiben darf, ohne sich ständig beweisen zu müssen.

Die ersten Wochen mit Abby waren wunderschön – aber auch vorsichtig. Sie war bei mir, aber nie ganz angekommen. Immer mit einem kleinen inneren Koffer neben sich. Bereit, vielleicht doch wieder gehen zu müssen.

Wenn ich sie draussen rief und irgendwo war eine spannende Ablenkung, dann interessierte sie mein Rufen genau null. Nicht aus Trotz. Nicht weil sie ungehorsam war. Sondern weil sie innerlich noch gar nicht wirklich bei mir war. Für sie war alles noch ein Zwischenhalt.

Und trotzdem haben wir weitergemacht.

Nicht mit Druck. Nicht mit Strenge. Sondern mit Vertrauen. Mit Wiederholung. Mit Geduld. Mit Gesprächen.

Ja, Gesprächen.

Denn ich bin überzeugt, dass Abby mir zuhört.

Für mich ist sie kein Hund, den man „beherrscht“. Ich bin nicht ihr Meister. Abby ist mein Familienmitglied. Meine Begleiterin. Und wir führen einen Dialog miteinander. Sie zeigt mir klar, was sie mag und worauf sie keine Lust hat. Manche Übungen schaut sie an, als wolle sie sagen:

„Kannst du ehrlich gesagt gerade bleiben lassen.“

Und bei anderen Dingen flippt sie komplett aus vor Freude:

„Ja! Bitte! Noch mal!“

Genau daraus ist unsere Verbindung entstanden.

Vor etwa zwei oder drei Wochen – ungefähr nach sechs Monaten zusammen – kam plötzlich dieser grosse Moment. Dieser Change. Draussen, mit Ablenkung. Ich rief sie. Und Abby drehte sich sofort um und kam zurück zu mir.

Nicht zufällig.

Nicht halbherzig.

Sondern bewusst.

Und ich glaube, das war der Moment, in dem sie angefangen hat zu verstehen:

„Vielleicht bleibe ich diesmal wirklich.“

Heute ist Abby überall dabei. Sie fährt mit mir Golf spielen, und an meinem Golftrolley ist inzwischen sogar ein kleines Körbchen montiert. Wenn es ihr zu warm wird oder sie keine Lust mehr hat zu laufen, setzt sie sich hinein und lässt sich gemütlich fahren. Vor allem bei Nässe findet sie diese Lösung ziemlich grossartig.

Ansonsten läuft sie voller Begeisterung mit.

Sie begleitet mich auch auf Reisen mit dem Camper. Wir entdecken Städte, wandern durch Wälder, laufen über Küstenwege und durch wunderschöne Naturlandschaften. Und egal wo wir sind – ich merke immer wieder, wie sehr sie das gemeinsame Unterwegssein geniesst.

Vielleicht, weil sie endlich nicht mehr alleine unterwegs ist.

Abby hat mein Leben unglaublich bereichert. Sie bringt Leichtigkeit in meine Tage, Freude in kleine Momente und Wärme in mein Zuhause. Sie ist klug, lustig, sensibel und manchmal auch herrlich eigenwillig.

Und ich hoffe von ganzem Herzen, dass sie inzwischen spürt, was ich ihr jeden Tag sagen möchte:

Du musst nicht mehr suchen.

Du bist angekommen.

Du darfst bleiben."

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15.05.2026

Otis hat nun ein Ausreisedatum, wir hoffen, dass alles klappt und der liebe Junge am 5. Juni aus Villena ausreisen kann.

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Wie ihr wisst, haben wir ab 1. Juli keine Möglichkeit mehr, Hunde aus der Protectora mit unseren üblichen Transportunternehmen ausreisen zu lassen. Bis jetzt hat es keine Ausnahmegenehmigungen gegeben und so werden wir nur bis Ende Juni Hunde aus der Protectora aufnehmen können.

Wir hätten für Borneo eine Transportmöglichkeit für den 19.06.26, leider fehlt uns eine Pflegestelle. Wenn wir die nicht finden, wird der Bub in Spanien bleiben müssen. Es ist für uns schrecklich traurig und völlig unverständlich, Transporte von Haustieren mit den gleichen Bestimmungen zu belegen wie "Schlachttransporte", aber leider können wir nichts dagegen machen. Was zum Schutz der Großtiere gedacht ist, wird den Haustieren hier zum Verhängnis.

Wer Borneo eine Pflegestelle im Umkreis von 50 km um Alzey anbieten kann, der sollte sich umgehend bei uns melden. Es ist vielleicht die letzte Chance für diesen absolut netten und verträglichen Hund.

Natürlich ist Borneo negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet, kastriert, gechipt und geimpft. Borneo ist ein junger Hund, der spanische Tierarzt schätzt ihn auf ca. 18 Monate.

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13.05.2026

Tierschutz beginnt nicht erst im Tierheim!

Jedes Jahr verlieren unzählige Tiere ihr Zuhause, oft durch unüberlegte Anschaffungen, veränderte Lebensumstände oder fehlende Aufklärung. Für viele von ihnen bedeutet das Stress, Angst und eine ungewisse Zukunft. Als Tierschutzverein setzen wir uns täglich dafür ein, diesen Tieren eine zweite Chance zu geben. Wir versorgen sie, kümmern uns um ihre Gesundheit und suchen mit viel Aufwand und Herzblut nach einem neuen, passenderen Zuhause. Doch unsere Arbeit endet nicht bei der Vermittlung, Aufklärung ist ein ebenso wichtiger Teil unserer Arbeit.

Wer ein Tier adoptieren möchte, übernimmt Verabtwortung für viele Jahre. Deshalb ist es so wichtig, sich im Vorfeld gut zu informieren und ehrlich zu prüfen, ob ein Tier zum eigenen Leben passt. Gleichzeitig möchten wir dazu ermutigen, Tierheime als erste Anlaufstelle zu sehen, denn dort warten viele wunderbare Tiere darauf, entdeckt zu werden.

Tierschutz lebt von der Gemeinschaft. Ob durch Adoption, Spenden oder ehrenamtliche Hilfe (oder einfach das Teilen unserer Beiträge) jede Unterstützung hilft, das Leben der Tiere zu verändern. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass aus Unsicherheit wieder Vertrauen wird und aus einem Tier ohne Zuhause ein geliebtes Familienmitglied.

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11.05.2026

Unsere beiden Goldstücke Otis und Borneo werden in Villena nun reisefähig gemacht. Wir drücken die Daumen, dass sie bald ausreisen dürfen. Noch immer hat sich an der Transportverordnung nichts geändert und wenn das so bleibt, dann können wir nur noch bis zum Juli Hunde aus Spanien nach Deutschland holen. Flüge sind einfach nicht zu finanzieren. Und für die, die auf immer unbelehrbar bleiben - Flugpatenschaften sind illegal! Wer dabei erwischt wird, zahlt mindestens 10.000 € Strafe und der Hund wird garantiert nicht nach Deutschland einreisen. Zur Auswahl steht dann eine Quarantäne oder die Rückführung des Tieres ins Ursprungsland - natürlich auf Kosten des Flugpaten!

Wer es immer noch meint besser Wissen zu müssen, kann sich ja mal die Verordnung (EU) Nr. 576/2013 über die nichtkommerzielle Verbringung von Haustieren ansehen, dazu gehört natürlich die Tierseuchenbekämpfungsverordnung (TSEV) und die EU-weiten Tollwutvorschriften.

Flugpatenschaften - also das Mitführen fremder Hunde als "eigene" Tiere zur Vermittlung - verstößt gegen den § 11 Tierschutzgesetz (TierSchG ) und gilt als illegaler Tierhandel sowie gegen die EU-Verordnung 576/2013, die kommerzielle Transporte von privaten unterscheidet. Sie tarnen gewerbsmäßigen Handel (z.B. durch Tierschutzvereine ohne § 11-Erlaubnis) als Privatreiseverkehr, um strenge Einfuhrregelungen zu umgehen.

Die Bußgelder sind sehr hoch und dazu kommen Anzeigen wegen Urkundenfälschung oder Tierhandels. Die Tiere werden beschlagnahmt, die Kosten für Untersuchungen, Impfungen, Quarantäne und Rücktransport fallen den Menschen zu, die zwar in gutem Glauben, aber eben doch falsch gehandelt haben! Bitte lasst euch nichts erzählen - auch wenn euch die Medien erzählen wollen, dass das alles ok ist - es ist es nicht!

Wir hoffen, dass wir undere beiden Hundchen noch rechtzeitig aus Spanien ausführen können. Wir sich für einen der beiden Hübschen interessiert, kann sich jetzt schon bei uns melden!

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10.05.2026

Ich habe mir in den letzten Tagen eine kleine Auszeit in Berlin genommen. Drei Tage, die ich dringend gebraucht habe. Wer im Tierschutz aktiv ist, weiß, wie sehr einen diese Arbeit fordert - nicht nur körperlich, sondern vor allem emotional. Seit 1978 begleitet mich der Tierschutz und über all die Jahre hinweg waren Uwe und/oder ich nahezu durchgehend erreichbar. Es gibt keine festen Arbeitszeiten, kein echtes Feierabend-Gefühl. Es ist ein 24/7-Dienst, geprägt von Notfällen, Sorgen und leider auch von viel Leid. Und irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man merkt, dass es so nicht dauerhaft weitergehen kann.

Diese kurze Pause war deshalb kein Luxus, sondern notwendig. Ein Innehalten, um wieder Kraft zu sammeln, um wieder klarer denken zu können und um langfristig weiterhin helfen zu können. Nur wer auf sich selbst achtet, kann auf Dauer auch für andere da sein.

Die drei Tage in Berlin haben mir gut getan und ich habe mir Museen und Sehenswürdigkeiten aller Art gegeben. Berlin ist nur 4 Stunden von uns entfernt und die Bahn war sauber und pünktlich. Ich werde das sicherlich nochmal machen.

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07.05.2026

Stoppt den illegalen Welpenhandel!

Süße Welpenfotos auf Social Media? Oft ein Betrug! Illegale Händler quälen Tiere in Massenzuchten und verkaufen sie anonym.

Warnsignale erkennen:

1. Vage Texte mit Emojis, keine Preise, Umleitung zu Chats2. Gleiche Fotos überall, Übergabe auf Parkplätzen, fehlende Einfuhr-/Zuchtpapiere
3. Zu viele Rassen von einem Verkäufer

So helft ihr:

Kauft niemals anonym. Adoptiert aus einem Tierheim oder besucht Züchter vor Ort. Meldet verdächtige Anzeigen ans Veterinäramt oder an die Polizei.

Teilt diesen Post und sprecht darüber.

Gemeinsam retten wir Leben!

Ich dachte, dass ich es mal auf das Wesentliche herunterbrechen muss. Leider bekommen wir fast täglich Anrufe von Leuten, die Hunde aus dem Welpenhandel erworben haben und jetzt mit den anfallenden Kosten der kranken Tiere überfordert sind. Wir sind als Tierschutzverein leider auf Spenden angewiesen und deshalb nicht in der Lage OPs zu bezahlen, die mehrere tausend Euro kosten.

Ich weiß nicht wieso, aber bisher war keiner der geprellten Hundebesitzer bereit, Ross und Reiter zu nennen. Ich bekomme immer nur gesagt, dass man die Adresse der Händler nicht kennt und auch sein Geld nicht in einem Gerichtsprozess einklagen will usw. Wieso die Leute, die einen kranken Hund bekommen haben und sich sein Leid täglich ansehen müssen, die Verursacher schonen, geht mir nicht in der Kopf! Ich kann nur alle bitten, solche miesen Typen, die mit dem Leid von Tieren Geld verdienen, umgehend anzuzeigen. Wer dabei fachliche Hilfe braucht, kann sich jederzeit an uns wenden.

 

05.05.2026

Warnung vor Zecken: Gefahr für Mensch und Tier!

In unserer Region breiten sich die Zecken zunehmend aus - darunter auch die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus, Buntzecke, Wiesenzecke). Diese Zecken übertragen gefährliche Krankheiten, die für Hunde sogar tödlich enden können.

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Zecken wie der gemeine Holzbock und die Auwaldzecke sind in Rheinland-Pfalz besonders im Frühling aktiv. Die Auwaldzecke lebt in offenen, sonnigen Landschaften (meist Wiesen), jedoch weniger - nicht wie der Name vermuten lässt - in Auwäldern. Sie breitet sich schnell aus und ist leider tatsächlich ganzjährig unterwegs (Höchststand Frühling).

Übertragene Krankheiten bei Hunden:

Babesiose (Hundemalaria): Die Auwaldzecke überträgt Blutparasiten, die die roten Blutkörperchen zerstören- unbehandelt endet diese Krankheit oft tödlich!

Borreliose (Lyme-Krankheit): Bakterien schädigen die Gelenke und Nerven. Eine frühe Antibiotikabehandlung hilft.

Generell können Zeckenstiche bei Hunden zu Entzündungen mit schweren Folgen führen.

Risiken für Menschen:

Zeckenbisse übertragen bei uns vor allem Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalistis; kann eine Hirnhautentzündung auslösen). FSME ist selten (nur 5 % der Zecken tragen sie), Borreliose ist weitaus häufiger (bis 20 %). Die Auswaldzecke kann FSME weitergeben, Stiche sind allerdings beim Menschen selten.

Zeckenschutz für Mensch und Tier ist also sehr wichtig! Gegen Babesiose und FSME gibt es keine Impfung für Hunde. Menschen werden allerdings gegen FSME geimpft, nicht aber gegen Borreliose.

Kontrolliert täglich das Fell und die Haut eurer Tiere, nutzt Spot-Ons oder Kautabletten vom Tierarzt, wählt Kombipräparate gegen Flöhe, Zecken und Mücken. Entfernt Zecken schnell und geht bei Symptomen schnell zum Tierarzt (Fieber, Lahmheiten usw.).

 

03.05.2026

Wir haben jetzt die Mittelmeertests von Borneo und Otis vorliegen, beide Hunde sind kerngesund und dürfen jetzt nacheinander zu uns nach Deutschland ausreisen. Wir wissen noch nicht, wer den Anfang machen wird, hoffen aber, dass beide schnell bei uns sein und ein tolles neues Zuhause finden werden.

Mickey geht es jetzt nach so vielen Wochen endlich wieder so gut, dass er mit mir Fahrrad fahren kann. Leider ist unser erster Ausflug gleich mal ins Wasser gefallen. Ich nutze eigentlich immer eine Wetter-App, damit mir solche Überraschungen erspart bleiben, doch diesmal habe ich mich echt verschätzt und bin leider nass geworden. Mickey stört so etwas wenig, aber ich habe mich dann doch lieber von Uwe "retten" lassen. Ich war froh, mit Mickey im Bus zu sitzen. Klitschnass Fahrrad zu fahren ist dann doch nicht meins. Für die Natur ist der Regen ein großer Segen, alles ist viel zu trocken und wir mussten auch im Garten schon seit Wochen die Blumen bewässern. Für unsere frisch getopften Tomaten ist es egal, die sind sowieso noch im Gewächshaus und bis die hübschen Pflänzchen nach draußen dürfen, gehen noch drei Wochen ins Land.

Da im Augenblick einige Igelchen und frisch gebackene Vogeleltern unterwegs sind und auch wegen der Trockenheit wenig zu essen finden, füttern wir regelmäßig. Mehlwürmer, Erdnüsse, Vogelfutter, welches die Vogeleltern auch ihrem Nachwuchs verfüttern können und natürlich hochwertiges Katzenfutter ohne "Glibber" für die Igelchen. Unsere extra für die nächtlichen Besucher installierte Wildkamera zeigt uns, wem es bei uns besonders gut schmeckt. Zwei dicke Igel kommen regelmäßig, die Katzen der Nachbarn sind auch oft zu sehen und tagsüber haben wir Besuch von Elstern, Tauben, Krähen, Eichelhähern und Amseln. Manchmal sehen wir einen Grünspecht, allerdings scheint sein Revier eher die Hundewiese/Pferdeweide zu sein. Leider haben wir in jedem Jahr weniger kleine Singvögel zu verzeichnen. Allerdings muss man sich darüber wohl nicht wundern, wenn man sieht, dass es fast keine Insekten mehr gibt. Uwe hat in diesem Jahr zum erstenmal die Hundewiese gemulcht und kaum Insekten gesehen, im Gegensatz zu sonst um diese Jahreszeit. So etwas ist schrecklich und sicher nicht normal. Wir weisen in jedem Jahr auf den massiven Verlust von Insekten, Schmetterlingen, Fledermäusen und Vögeln hin, doch es scheint niemanden zu interessieren.

Ich denke, dass es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Vogelsterben und dem Insektenmangel gibt. Der Einsatz von Pestiziden, der Verlust von Lebensräumen, der Klimawandel usw. bedeuten weniger Insekten und dementsprechend eben auch weniger insektenfressende Vögel. Die Bruterfolge werden geringer und das senkt natürlich die Bestände. Wir alle müssen etwas dagegen tun und wenn es nur bedeutet, mehr Wildpflanzen in den Garten zu setzen und die Vögel auch während der Brutsaison mit Futter zu versorgen. Ein Insektenhotel ist mittlerweile schon selbstverständlich und natürlich kann man unseren kleinen gefiederten Freunden auch mal mit einem schönen Nistkasten aushelfen. Wer auch weiterhin Vögel im Garten haben will, muss dafür sorgen, dass genügend Insekten vorhanden sind.  Wir alle können etwas tun, es wird allerhöchste Zeit!

 

01.05.2026

Wir wünschen euch allen einen schönen Maifeiertag! Habt bei dem schönen Wetter viel Spaß mit euren Lieblingen!

 

 

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aktualisiert am 28.05.2026

 

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